Immer wieder werden wir von Vermietern auf die unterschiedlichen Varianten einer Wohnungsvermietung angesprochen. Im Kern gibt es zwei klassische Varianten: Die normale Vermietung an langfristige Mieter zum Marktpreis im Neubau und zum Mietspiegel im Altbau oder die kurzfristige Vermietung als möbliertes Wohnen auf Zeit.

Viele Eigentümer wollen gerne möbliert vermieten, auch wenn die Investitionen in Möbel erheblich sind, genauso wie die Provisionen an die Immobilienportale (ca. 15%-20% der monatlichen Miete) und der Aufwand für das Mietermanagement deutlich höher ist als bei einer klassischen Vermietung. Auch muss der Vermieter mit Leerstand rechnen. Trotz der höheren Mieteinnahme erhält der Eigentümer nach Abzug der Kosten oft nur unwesentlich mehr als bei der normalen Vermietung. Warum möchten dann Eigentümer trotzdem eher möbliert vermieten?

Der Grund ist die Angst der Vermieter vor der Berliner Wohnungspolitik und deren kuriosen Blüten. So werden wegen der Mietpreisbremse besonders Altbauwohnungen in einem normalen Standard ungern klassisch vermietet. Eigentümer möchten sich nicht der Berliner Politik und den Gerichten ausliefern, welche normalerweise immer zu Gunsten der klassischen Mieter entscheiden. Die Option der möblierten auf Zeit befristeten Vermietung ist deshalb leider oft die erste Wahl der Eigentümer. Das trifft besonders erneut die vielen Mieter die eine bezahlbare Wohnung mieten möchten. So wird durch die kurzsichtige Berliner Wohnungspolitik weiterer bezahlbarer Wohnraum dem Markt entzogen.

 

Die Immobilie der Woche befindet sich in Berlin Schönefeld. Eine sehr schöne 3 Zimmer Altbau-Wohnung zur Miete für 900€ kalt auf 70 Quadratmetern, Familien und WG-geeignet.

Weitere Informationen unter: www.immobilienscout24.de.

Recent Posts