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Property Minute

Was macht eigentlich unser geliebter Speckgürtel?

17. Juli 2026· Achim Amann
Bahnverbindung zwischen Berlin und Wohnhäusern im grünen Umland
Property Minute · Achim Amann0:00 / 1:41

Was macht eigentlich unser geliebter Berliner Speckgürtel?

Kurz gesagt:

Er bleibt wichtig.

Aber er ist nicht mehr automatisch die einfache Ausweichlösung für alle.

Viele Familien schauen weiter ins Umland.

Mehr Platz.

Garten.

Ruhe.

Vielleicht ein Haus statt einer engen Wohnung.

Das klingt logisch.

Aber auch der Speckgürtel hat sich verändert.

Gute Orte mit S-Bahn, Regionalbahn, Schulen, Kitas und echter Infrastruktur sind längst nicht mehr billig.

Wer in Kleinmachnow, Teltow, Falkensee, Potsdam, Bernau oder Königs Wusterhausen sucht, merkt schnell:

Das ist nicht „billiges Umland“.

Das ist ein eigener Markt.

Und dieser Markt ist sehr differenziert.

Alles, was gut angebunden ist, bleibt gefragt.

Alles, was weit draußen liegt und schlechte Infrastruktur hat, wird kritischer gesehen.

Der entscheidende Punkt ist nicht mehr nur:

Berlin oder Brandenburg?

Sondern:

Wie lange brauche ich wirklich zur Arbeit?

Gibt es Schulen?

Gibt es Ärzte?

Gibt es Einkaufsmöglichkeiten?

Gibt es Leben vor Ort?

Der Speckgürtel profitiert weiter von Berlins Enge.

Aber Käufer rechnen genauer.

Pendeln kostet Zeit.

Sanieren kostet Geld.

Und hohe Zinsen machen auch das Haus im Grünen nicht automatisch leicht finanzierbar.

Mein Fazit:

Der Speckgürtel bleibt attraktiv.

Aber nicht überall.

Die Gewinner sind Orte mit guter Anbindung, guter Infrastruktur und echter Lebensqualität.

Nur „nah bei Berlin“ reicht nicht mehr.

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