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Der Albert-Mangelsdorff-Preis geht in diesem Jahr an den umtriebigen Posaunisten Nils Wogram, der mit “Riomar” mit seiner Band Root 70 und einem Streichertrio eine herrlich kammermusikalisch-inspirierte CD herausgebracht hat. Ausschnitte daraus gibt es übrigens in unserer Sendung “JazzEuropa”, immer mittwochs ab 18 Uhr. Ich muß von der Stimmung her immer an das Gary Burton-Album mit Streichern denken, das Anfang der 80er Jahre auf ECM rauskam.

Der Preis wird in diesem Jahr am 3. November im Rahmen des Jazzfest Berlin verliehen. Gestern Abend war ich bei der Vorstellung des Programms im Haus der Berliner Festspiele, wo der künstlerische Leiter Bert Noglik seine Ausgabe 2013 präsentierte. Es gibt neben einem Akzent auf Afrika viel zu entdecken. Terence Blanchard zum Beispiel wird mit dem polnischen Pianisten Michal Wróblewski aufeinander treffen und mit Abraham Inc. kommt der Klarinettist David Krakauer in die Stadt, den ich erst letzte Woche in NY besucht habe. Sein Projekt mit Fred Wesley und Socalled ist eine spannende Mischung aus Klezmer, Funk und HipHop.
Für Kinder von 5-10 Jahren gibt es die KinderJazzKüche, bei dem zum MItmachen aufgefordert wird.
Alles weitere gibt es auf www.berlinerfestspiele.de

Matthias Kirsch

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