Dark Blood holt River Phoenix auf die Leinwand zurück

Dark Blood
16. Februar 2013

Dark Blood, 1993 von Regisseur George Sluizer gedreht , wurde 2012 fertiggestellt und lief im Wettbewerb der Berlinale, allerdings außer Konkurrenz, schreibt Michaela Wagner von der Berlinale 2013. River Phoenix war 1993 während der Dreharbeiten an einer Überdosis gestorben und nach seinem Tod ging das Filmmaterial an die Versicherung. Als der Regisseur vor fünf Jahren schwer erkrankte, schwor er sich, dass er vor seinem Tod Dark Blood fertig stellen würde. Sluizer rettete es vor der Vernichtung, allerdings fehlte ungefähr ein Viertel des Films. Die fehlenden Szenen spricht Sluizer nun aus dem Off.

Der Film erzählt von dem verwitweten Boy (River Phoenix), der in einem durch Nukleartests verseuchten Gebiet in der Wüste lebt. Er bastelt Voodoo Puppen und wartet auf das Ende der Erde. Als das Pärchen Harry (Jonathan Pryce) und Buffy (Judy Davis) mit ihrem Wagen nicht unweit von Boys Haus liegen bleiben. Boy hilft den beiden, entwickelt Begehren für Buffy und lässt das Paar immer mehr zu seinen Gefangenen werden.

Der Film lebt von seinen Landschaftsbildern und natürlich von der Begegnung mit River Phoenix, der damals als eines der größten Talente Hollywoods galt und mit nur 23 Jahren viel zu früh verstarb. Unvergessen bleibt Gus Van Sants Film My Own Private Idoha von 1991, in dem Phönix an der Seite von Keanu Reeves einen homosexuellen Stricher spielt.

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